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Stimmungen als temporäre Fühlmuster

0Die Individualität von Persönlichkeiten, besonders in ihrer Wahrnehmung, bezieht sich nicht nur auf die Gefühlsebene sondern auch auf kognitive Vorgänge. Denkmuster basieren auf den Reaktionen, Implikationsmustern und Kategorisierungen der Fühlmuster.

Denkmuster haben wie jedes die Persönlichkeit determinierende Merkmal mehrere Quellen. Sie werden geprägt durch Umfeld, wie Gesellschaft und Kultur, primär jedoch durch Eltern und Schulkameraden während des Kindes- und Jugendalters. Es wird früh und auf indirekter Weise gezeigt, was „gut“ und „schlecht“, „erwünscht“ und „unerwünscht“ oder „richtig“ und „falsch“ ist. In diesem Zusammenhang beeinflussen sind Denkmuster immer auch durch Glaubenssätze geprägt und andersherum.

Diese zahlreichen Einflüsse unterliegen solch starker historischer Veränderung, dass die Entwicklung einer Person in seiner Jugendzeit von vor 15 Jahren grundlegend unterschiedlich und nicht im Geringsten mit einer heutigen Entwicklung vergleichbar ist und sich damit vollends verschiedenartige Denkmuster in den verschiedenen Generationen kristallisieren. Aus äquivalenten Gründen sind solche Denkmuster noch unterschiedlicher in einer internationalen Betrachtung.

Neben spezifischen Denkmustern ist der Mensch auch durch allgemeine Denkeigenschaften bestimmt. Eine dieser allgemeinen Eigenschaften soll vor den folgenden Kapiteln kurz erläutert werden.

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